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Archiv der Kategorie Rezepte

1kg Erbsen und Menschins Lieblingsfressen

Es war einmal ein ganzes Kilo TK-Erbsen, das nicht mit umziehen darf. Also musste es vernichtet werden. Ab in den Topf damit und auftauen lassen. *gähn*

So lange schonmal die Tofuwürstel schnipseln. Man kann nämlich auch Erbsensuppe mit Würsteln machen, ganz ohne totes Tier. Ja, es wird Suppe. War doch klar. Was denn sonst, wenn wir hier kochen.

Mal probieren. *mjammi* schmeckt.

Inzwischen waren die Erbsen dann gut durchgekocht und wurden verzauberstabt. Uiii, ist das grüüuuün!

…die Gewürze nicht vergessen.

Jetzt noch die Würstelschnippsel in die Erbsenpampe und etwas Sojasahne dazu…

Ok, dann war der Topf endgültig zu klein und die Menschin musste erstmal den Herd schrubben. Aber ich mampf so lange schonmal.

…..*drrrrrr* lecker.

Kartoffelsuppe

Auch aus Kartoffeln lässt sich Suppe machen. Aber da drrrrrr doch.

Dazu weiche man eine Hand voll roter Linsen in einem Schluck heißem Wasser ein.

Natürlich kommen auch Zwiebeln rein *schnüff*

Aber die Menschin, die hatte ein Einsehen in Sachen Zwiebelschneiden und hat uns auf Ibä ein Zwiebelkleinmacherling gekauft. Da muss man die Zwiebel nur noch ausziehen und halbieren. Dann kommt sie in das orangene Ding…

…und Dillo muss sich drauf setzen und Karrussell fahren *huiiii*

Danach kann direkt zum Kartoffelschälen übergegangen werden. Hau ruck!

…in handliche Stücke schneiden die Knilche.

Sophie hat schonmal die Zwiebeln in etwas Nussöl angebraten und dann kamen die Kartoffelbrocken dazu. Die Linsen, samt ihrem Einweichewasser dazu und noch etwas Wasser dazu *schleif*

Gut umrühren und so lange kochen lassen, bis alles weich ist.

Die Menschin hat dann alles verzauberstabt. Nachdem Fou in die Sauerkrautsuppe neulich fast reingefallen wäre, hat sie uns nicht mehr an den Zauberstab dran gelassen… Wir haben dafür das Würzen übernommen. Alles, was die Mühlen so hergaben: Kümmel, Pfeffer, Salt, Suppengewürz, Muskal und - ist ja nun Advent - eine klitze kleine Brise Zimt.

Noch einen Löffel beleidigte Sahne dazu (nicht mehr kochen!) und aus optischen Dekorationszwecken noch ein paar Mandelsplitter oben drüber.

Sophie durfte als erstes probieren. Hmmmm… drrrrastisch lecker geworden!

Stiftung Mungotest bestätigt: Die Mango

Nachdem Halligens Mango uns so hervorragend erklärt hat, wie man eine Mango schneidet, ohne hinterher Smoothy draus machen zu müssen, gab es nun keine Ausrede mehr, heute kam Mango ins Frühstück. Also die Obst-Mango. Nicht die Gürteltier-Mango.

Man nehme: eine Mango, ein Messer und ein Mungo.

Die Mango mit der schmalen langen Seite nach oben hinlegen und die flachen Seiten eng am Kern entlang abschneiden…

…die Mangohälfte wie ein Gitter einritzen…

…und dann mithilfe eines Gürteltieres nach innen umstülpen *pfeiffff* ich brauch hier mal ein Gürteltier in der Küche!

Danke, Fou.

Jetzt die Würfel rausschneiden…

…den Kern noch weiter befreien…

…noch mehr Würfel…

…und den Kern abknabbern.

Zu guter Letzt haben wir die Mangowürfel mit zwei gehobelten Möhren und dem Innenleben eines halben Granatapfels (die andere Hälfte war leider gammelig) gemischt und mit Gesundwerdesalat-Dressing angemacht. Ein großer Löffel Jogurt und eine Hand voll Nüsse drüber und fertig war unser Frühstück. Ganz ohne Mangosaft auf dem Fußboden, Bauch oder der Wand.

Somit bleibt nur mehr zu sagen:

…es funktioniert.

Ach ja, könnte mal jemand eine Anleitung für Granatäpfel machen? Die Kerne hüpfen uns immer durch die halbe Küche

Sauerkrautsuppe mit beleidigter Sahne

Seit einigen Tagen blubbert und pfffft da so eine Tupperschüssel in unserem Kühlschrank vor sich hin. *horch*

Die Menschin meinte dann heute, jetzt wird der Inhalt gegessen. Aber nein, nicht einfach so, sondern sie wollte was draus kochen. Was? Na was wohl… S-u-p-p-e.

Na gut, dann Suppe. Da sollen Zwiebeln rein? *schnüff*, ne die schneidest mal schön selber…

…ich bereite so lange schonmal den Topf vor.

Während die Zwiebeln so vor sich hinbrutzeln, befreie dann mal die Tomaten aus der Dose *hauruck*

…und ab in den Topf damit. Vorsicht das spritzt! Bitte nur die roten Streifen treffen, ihr lieben Tomaten.

Als alles gut durchgeblubbert war, kam der Zauberstab zum Einsatz und es wurde Suppe aus der Tomaten-Zwiebel-Pampe.

Die Menschin hat dann das Sauerkraut in den Topf gedrrrt und ich habe alles gut gewürzt. Pfeffer jeder Art *hatschudrrrrr*

Jetzt alles eine Stunde vor sich hin blubbern lassen und der Menschin derweil beim Spülen zugucken. Dann sollte noch saure Sahne rein in die Suppe. Also habe ich einen Becher Sahne genommen…

…und ihn so lange beleidigt, bis er aber so richtig sauer wurde. *hihidrrr*

…und jetzt wegdrrrren die Suppe. *mjammiii*

Blaukraut-Weintrauben-Käse-Salat

Es muss nicht immer Kuchen sein und bevor unsere Menschin auch noch aus Blaukraut eine Suppe kocht, haben wir vorgeschlagen, Salat zu machen. Die Menschin kennt da ein leckeres Rezept für einen leckeren Blaukraut-Weintrauben-Käse-Salat

Käse, Käse, geht’s Dir gut da drin? Käse, lebst Du noch? Ich rette Dich, Käse.

Blaukraut brauchen wir also zur Käserettung? Farblich passe ich genauso gut zum Blaukraut wie der Käse dazu gut schmecken soll. Wenn das kein Zeichen ist…

Um das Blaukraut in den Griff zu bekommen, musste ein starkes Mungo ran…

Die fachgerechte Zerkleinerung des Krautkopfes mittels Gemüsehobel haben wir dann lieber der Menschin überlassen. Die hat mehr Finger als wir Pfoten kann mit dem scharfen Ding besser umgehen. Wir haben das lieber aus sicherer Entfernung von auf dem Toaster beobachtet. Ja, wir haben neuerdings einen Toaster.

Halbe Weintrauben brauchen wir? Da ist das Mungo genau richtig *mampf* *abknabber*.

Wie, beide Hälften? Na gut, dann eben schneiden.

Mittlerweile war der Käse auch aus seinem Tuppergefängnis befreit und ich wollte erstmal probieren, ob der überhaupt gut genug ist für den Salat. Aber die Menschin hatte überzeugende Argumente.

Hier noch ein Suchbilderpaar: Wer findet den Unterschied?

Vorher:

Nachher:

Sunset kaute vor sich hin (ja, das ist die Auflösung der Suchbilder) und das Mungo machte eine ganz normale Salatsoße aus Essig, Öl, Salz, Pfeffer und selbstgemachtem Suppengewürz, die wir einfach drüber gekippt haben.

Dann hat die Menschin uns das Umrühren abgenommen. Sie hat die Schüssel einfach zugemacht und geschüttelt. Danach musste der Salat gut durchziehen. Die Menschin hat so lange gespült, aber da konnten wir natürlich nicht helfen, wir mussten ja auf den Salat aufpassen.

Kurz bevor der Käse die Farbe des Blaukrauts angenommen hat, alles nochmal gut umrühren schütteln und dann mampfen.

Sehr *drrrr* lecker.

Gesundwerdesalat

Beim Stöbern in den unendlichen Weiten des Internets, sind wir über ein Rezept einer Kollegin der lieben Halligen gestolpert.

Da steht man braucht (pro Person):

1-2 Möhren
0,25-0,5 Birnen
1-2 Mandarinen
0,25 Granatapfel
Olivenöl
Zitronensaft
Agavendicksaft

Das haben wir unserer Menschin so auf den Wochenmarkt-Einkaufszettel geschrieben. Sie kam dann mit einem ganzen Granatapfel und einer ganzen Birne wieder und hat behauptet, 1/4 Granatäpfel waren aus.

Na gut, dann improvisieren wir eben. Man nehme eine Schüssel der Größe “ein Dillo kann bequem drin sitzen”:

Das bestellte Obst..

…und zwei Möhren (die liegen bei uns ja immer im Kühlschrank):

Die Möhren werden nackig gemacht und dann gerieben. Ganz schnell, bevor ihnen kalt wird.

Dann muss der Granatapfel bezwungen werden *örgs*

Du siehst aber lustig aus.

Der war auch voll total bio. Zumindest krabbelte ein kleines Spinnentierchen raus.

Bei “normalen” Äpfeln, da essen wir die Kerne nicht mit. Die werden in den Komposthaufen unserer Nachbarn eingepflanzt. Aber bei einem Granatapfel, da ist das genau anders rum. Man isst die Kerne und wirft die Schale weg.

Bei allem Schnibbeln das Probieren natürlich nicht vergessen! *müpfel*

Die Birnen sind schon drin, dann noch die Mandarinen schälen - wer hat jetzt hier das Licht ausgeknipst? Haaalllooo? Das weiße Fusselzeugs musste die Menschin dann abdrrren, denn das geht mit ungelenken Dillopfoten nicht. Haben wir beschlossen.

Dann brauchen wir noch das Dressing. Zitronen haben wir keine gefunden, aber Limettensaft wird’s auch tun. Das sagen wir dem Salat einfach nicht, dass da Zitronensaft im Rezept steht.

Hmmmm… so wirklich vermischen will sich das aber nicht?

Schnell rühren… und rein damit, bevor es sich wieder trennt. Den ganzen Salat gut umrühren…

….und ein Wenig ziehen lassen. Dabei aufpassen, dass er nicht von Dannen zieht.

Und dann prrrrobieren. *drrrrr*

Danke für das drrrrastisch leckere Rezept, Frau Tannengrün.

Schokoladensuppe - drrrastisch lecker

Du, Menschin, uns ist kalt und wir haben Hunger. Was kochen wir?

Suppe? Suppe ist immer gut; auf in die Küche, wir helfen beim Schnibbeln des Gemüses.

Ähm Menschin,… wollten wir nicht Suppe kochen? DAS soll Suppe werden? Sehr suspekt.

Na gut, dann mal rein mit dem Puddingpulver (1 Tüte) in die Milch (1/2 Liter).

Und dann fleißig drrrrin rumrrrrrühren, dass nix anbrennt.

Während die Milch so langsam warm wurde, hat die Menschin gesagt, wir sollen den Zwieback kleinhüpfen. Und das soll Suppe werden? Na gut, hüpfen wir. *drrr*

Alles, was sich weigerte, kleingehüpft zu werden, musste natürlich fachgerecht dillogerecht entsorgt werden *knusper*

Als der Pudding dann eigentlich fertig gewesen wäre, haben wir nochmal eine große Tasse Milch in den Topf gekippt und alles ein Weilchen köcheln lassen. Hmmm, wie das duftet…

Dann war sie fertig, die Schokoladensuppe. Die Menschin hat - die Schöpfkelle ist zu gefährlich für Dillos, wenn da heiße Suppe drin ist - die Suppe in den Teller geschöpft und den kleingehüpften Zwieback drübergekrümelt.

*mjammmmjammmjamm*

*schlecker*

*drrrr*

Suppe schmeckt auch ohne Gemüse sehr fein. *schleck*

Bekommen wir noch einen Nachschlag? Och bitte, da passt schon noch was rein in den Gürtel.

Frisches Brot

Nutello, ganz in seinem Element, hat die beiden Neuankömmlinge heute in die hohe Kunst der Bäckerei eingeführt. Nun schleppte diese Menschin ja die ein oder andere Bio-Brotbackmischung an, die getestet wurde, aber bis auf eine, waren die alle total fade und unlecker. Aber eine, die war so lecker, dass sie nochmal eine gekauft hat. Und genau die wurde heute verbacken.

Einmal Dillostapel bitte, um die Hefe in die Brotbäckerlingsform (kurz: Eimer) zu kippen..

Ein Löffelchen Zucker dazu, dass die Hefe was zu mampfen hat…

Und dann - ähm, hier geht’s weiter - die Mischung hinterher.

Die Menschin hat dann noch Wasser dazu gekippt und rein in den Bäckerling mit dem Broteimer.

…noch eben auf den richtigen Knöpfen rumgehüpft..

Und dann kam das Warten.

Nach drei Stunden Kartenspielen warten hat die Menschin ein lecker riechendes Brot aus dem Eimer gekippt:

Mjammi, wie das duftet. Und wie das *mümpfel* schmeckt. Drrrastisch lecker.

Sehr angenehmer Nebeneffekt unserer heutigen Bäckerei: jetzt riecht es in der Küche mehr nach frischem Brot, als nach dem Abflussfrei der letzten Nacht.

Blumenkohl versuppt

Wenn weder heißer Tee noch Wollsocken helfen, dann muss Suppe in den Bauch. Also nicht, dass ich nicht im Sommer auch Suppe essen würde; sogar dann, wenn der Sommer warm sein sollte.

Heute gab es Blumenkohlsuppe.

Diese entstand wie folgt:

1 Hand voll Kürbiskerne
1 Hand voll Sesam
1 Hand voll Sonnenblumenkerne

in etwas Sesamöl anrösten.

1 gewaschener und zerlegter (großer) Blumenkohl dazu und kurz anbraten.

Mit einem Schluck Apfelsaft ablöschen und mit 1 Liter Wasser aufgießen. Alles kochen lassen, bis der Blumenkohl weich ist. Nun kommt der Zauberstab zum Einsatz, auf dass es Suppe werde. Zu guter Letzt mit Salz und (reichlich) Pfeffer abschmecken.

Fertig. (Smiley mit Löffel habe ich leider keinen gefunden, aber während der sich hier mit Messer und Gabel versucht, bleibt mehr Suppe für mich *grins*)

Ach ja, gebratene Tofu-Würfel machen sich bestimmt sehr gut in dieser Suppe, aber das fiel mir irgendwie erst ein, als der Teller schon fast leergelöffelt war. Nächstes Mal dann, denn - wie immer - wurden die nicht sofort vernichteten Portionen eingefroren.

Hanuta Crunch

Wenn ich der Wage Glauben schenke, sollte ich wohl lieber Gemüse und Quark verkosten, aber das ist ja irgendwie auch langweilig, denn da weiß ich ja schon, dass das schmeckt.

Bleiben wir also doch bei Süßkram.

Nun mag ich die “normalen” Hanutas so überhaupt nicht wirklich. Aber es kam, dass ich die Tage ein Hanuta Crunch (gibt es wohl gerade und nur limitiert) probieren durfte. Mjammi, war das lecker….

Natürlich - Osterode lässt grüßen - sind diese Teilchen nur in genau einem Supermarkt der Stadt zu bekommen (in allen anderen war ich nämlich schon). Dort komme ich zwar nur bei schönem Wetter hin, aber es lebe der Tauschhandel: Tee und Möhrchen gegen Hanuta . Danke.